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Die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehung und Bindung

bozekop

Menschliche Existenz gründet sich auf zwischenmenschlicher Beziehung. Ohne das Objekt ist das Subjekt nicht denkbar. Dies hat weitreichende Konsequenzen für die Entwicklung der physischen und emotionalen Strukturen und Funktionen des Individuums. Das Kind ist insbesondere in den ersten drei Jahren seines Lebens abhängig von der adäquaten Resonanz der Umwelt bezüglich der Bestätigung seiner basalen Bedürfnisse und Impulse (im Sinne einer 'biologischen Erwartung'). Insbesondere die Familie bzw. andere wichtige soziale Systeme stellen die ‘Umwelt’ des Kindes dar und haben einen prägenden Einfluss auf seine Entwicklung. Emotionale und psycho-somatische Störungen sowie Verhaltensauffälligkeiten wurzeln in Anpassungsversuchen auf eine Umwelt, die die basalen Bedürfnisse des Menschen, insbesondere in seiner Kindheit, nur unzureichend beantwortet hat. Diese Prozesse formen den Körper, das Verhalten und das emotionale und interpersonelle Leben des Individuums mit und fixieren es u. U. auf unflexible und überlebens-orientierte Dysfunktionalität. Dies beeinträchtigt in der Folge die psychische und psycho-somatische Differenzierungsfähigkeit.

Diese interpersonelle Sichtweise lehnt sich an wesentliche Aussagen der Bindungstheorie von John Bowlby an. Der hier benutzte Begriff der 'Bindung' geht allerdings über den Rahmen der Bindungstheorie hinaus. Demnach ist die Entwicklung des Menschen eine Entwicklung verschiedener Bindungsbedürfnisse. Diese treten jeweils in bestimmten sensiblen Lebensphasen in den Vordergrund. 

Zu unterscheiden sind vor allem:

Die Antwort der Pflegepersonen auf diese unterschiedlichen Bindungsbedürfnisse kann prägend für die Qualität der für die weitere Persönlichkeitsentwicklung und Beziehungsgestaltung wichtigen Bindungsrepräsentanzen sein.

'Frühe Störungen' sind auf eine mangelhafte  Kohärenz des Körper-Selbst aufgrund defizitärer Strukturentwicklung zurückzuführen. Störungen oder Belastungen im frühen Vater-Mutter-Kind-Kontakt, auch schon in der Zeit der pränatalen Entwicklung, werden als mitbestimmend angesehen. Sie schließen potentiell lebensbedrohliche physische und/oder emotionale Erfahrungen mit ein.